Wissen

Digitalisierung im Handwerk: praktischer Einstieg

Fachlich geprüft von Gitte Ahsbahs, Beratung Digitalisierung & Fördermittel · Aktualisiert am 17.9.2026

Kurz beantwortet

Handwerksbetriebe starten am wirkungsvollsten dort, wo Daten heute zweimal erfasst werden: bei Zeiten, Material und Auftragsdokumentation. Aus mobiler Erfassung, digitalem Auftragsprozess und angebundener Rechnungsstellung entsteht eine durchgängige Datenkette. Das ist zugleich eine gute Grundlage für ein förderfähiges Digitalisierungsvorhaben.

Die richtige Reihenfolge

Nicht mit dem größten System beginnen, sondern mit dem größten Reibungspunkt. In den meisten Betrieben ist das die Strecke Baustelle – Büro – Rechnung.

  • Schritt 1: Zeiten und Material mobil erfassen
  • Schritt 2: Auftrag als führenden Datensatz etablieren
  • Schritt 3: Rechnungsstellung an diese Daten koppeln
  • Schritt 4: Nachkalkulation und Auswertung ergänzen
  • Schritt 5: Automatisierung und KI dort einsetzen, wo Routine bleibt

Was sich messbar verändert

Kürzere Zeit bis zur Rechnung, weniger Rückfragen, belastbare Nachkalkulation und ein Betrieb, der auch ohne die Erinnerung einzelner Personen funktioniert.

Bezug zur Förderung

Ein so beschriebenes Vorhaben lässt sich klar abgrenzen und begründen. Ob es im konkreten Fall gefördert werden kann, hängt von Unternehmen, Kosten, Projektbeginn und der geltenden Richtlinie ab.

Offizielle Quellen

Dieser Beitrag stellt keine Rechts- oder Förderberatung im Einzelfall dar. Verbindlich sind die geltende Richtlinie und die Auskünfte der zuständigen Bewilligungsstelle.

Passend dazu

Passt Ihr Vorhaben zur DKU-Förderung?

Machen Sie den Fördercheck – sieben Fragen, unverbindliche Ersteinordnung, keine Verpflichtung.

Fördercheck starten