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Digitalisierungsförderung für kleine Unternehmen
Fachlich geprüft von Gitte Ahsbahs, Beratung Digitalisierung & Fördermittel · Aktualisiert am 17.9.2026
Kurz beantwortet
Digitalisierungsförderung bezuschusst Vorhaben, die Prozesse, Daten oder Geschäftsmodelle eines Unternehmens digitalisieren. Programme unterscheiden sich in Zielgruppe, förderfähigen Kosten, Antragsweg und Fristen. Für kleine Unternehmen in Schleswig-Holstein ist DKU das zentrale Landesprogramm. Entscheidend ist immer die Passung zwischen Vorhaben und Programmbedingungen.
Die Grundlogik von Zuschussprogrammen
Ein Zuschuss ist kein Rabatt auf eine Rechnung, sondern eine Zuwendung für ein beschriebenes Vorhaben. Deshalb steht am Anfang immer die Beschreibung: Was soll sich ändern, warum ist das notwendig, welche Kosten entstehen dafür?
Was ein Vorhaben förderfähig macht
Unabhängig vom Programm helfen vier Eigenschaften:
- klar abgegrenzter Zeitraum mit Anfang und Ende
- nachvollziehbare Kostenpositionen mit Angeboten
- erkennbare Veränderung gegenüber dem Ist-Zustand
- messbares Ziel, etwa Durchlaufzeit oder Fehlerquote
Förderung ist nicht der Projekttreiber
Ein Digitalisierungsprojekt sollte sich auch ohne Zuschuss rechnen. Die Förderung verbessert den Business Case, sie ersetzt ihn nicht. Wer ausschließlich wegen einer Quote investiert, baut häufig Systeme, die niemand nutzt.
Offizielle Quellen
- Richtlinie DKU – Amtsblatt Schleswig-Holstein 2026/190
- WTSH – Förderung innovativer Digitalisierungsmaßnahmen in kleinen Unternehmen (DKU)
- Förderdatenbank des Bundes – Landesprogramm Wirtschaft 2021–2027
Dieser Beitrag stellt keine Rechts- oder Förderberatung im Einzelfall dar. Verbindlich sind die geltende Richtlinie und die Auskünfte der zuständigen Bewilligungsstelle.